Schottland intensiv

Im August 2023 war ich mit einer sehr sehr lieben Reisegruppe in Schottland. Ich werde diese Reise nie vergessen, denn sie hat so viele positive Eindrücke hinterlassen.



Die erste Nacht verbrachten wir in Edinburgh, Tom unser örtlicher Reiseleiter – übrigens ein liebenswürdiger Schotte, wie aus dem Bilderbuch – holte uns vom Hotel ab und wir fuhren durch die wunderschöne Natur, den schottischen Highlands. Die zahlreich unterschiedlichen Grüntöne kann man gar nicht zählen, so viele sind das. Den schottischen Rindern sieht man es förmlich an, wie wohl sie sich auf diesen saftigen Weideflächen fühlen.
Zwischendurch nahmen wir an einem Einsteiger-Kurs zum Dudelsack-Spielen teil im National Piping Center, wir hatten unsere wahre Freude damit und wir hatten viel zu lachen..

In den nächsten Tagen besuchten wir Inverary Castle mit den herrlichen Gärten, Isle of Staffa, Isly of Sky, verschiedene Nationalparks und auch Nessie haben wir einen Besuch abgestattet. Bei einer Bootsfahrt auf dem See von Loch Ness haben wir zwar das „Ungeheuer“ intensiv gesucht, mussten aber feststellen, dass wir vielleicht ein weiteres Mal diesen Platz besuchen müssen, um einen Blick auf Nessie werfen zu können.
Sehr interessant waren auch die Destillerien, welche den sehr begehrten Whisky herstellen. Natürlich durften wir auch das ein oder andere Tröpfchen probieren.
An einem Tag dieser Reise fuhren wir auf eine Schaffarm – Schafe gibt es in Schottland sehr viele. Bei einer Hundehütevorführung lernten wir die Arbeitsweise der Schafhüter in den schottischen Highlands kennen. Es ist wirklich ein Erlebnis mit anzusehen, wie Mensch-Hund-Schaf fließend zusammenarbeiten.

Am Ende der Reise verbrachten wir noch ein wenig Zeit in Edinburgh. Ganz besonders reizvoll fand ich den Palace of Holyroodhouse, das offizielle Schloss des Königs für öffentliche Anlässe. Hier begrüßte uns gleich ein Dudelsackbläser am Eingang. Im Garten des Palastes konnten wir Rhododendronbüsche bewundern, in einer Größe wie ich ihn vorher noch nie gesehen hatte.
Mein persönliches Highlight war jedoch das Military Tattoo, eine musikalische Darbietung von internationalen Militärkapellen.
Dieses Event fand direkt unter dem herrlich beleuchteten Castle of Edinburgh statt, was dem Ganzen noch eine besondere Atmosphäre verlieh.
Die Schweizer kamen mit ihren Alphörnern, die Afrikaner gaben dem Spektakel eine exotische Note, die Südamerikaner überraschten uns mit rhythmischer Musik und bunten Federn, die Amerikaner brachten legeren Schwung ins Publikum und wir Europäer überzeugten mit viel Disziplin und Engagement. Ein überaus gelungener Abend.
Am nächsten Tag flogen wir mit einer „großen Tasche“ traumhafter Eindrücke wieder nach Hause. Die Vorfreude auf die nächste Reise konnte uns keiner nehmen.
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